Sommer ist.

Sommer ist…

… Hitze und viel nackte Haut. Was im Winter gnädigerweise verdeckt ist, wird jetzt offen zur Schau getragen. Knackwürste zwängen sich in die Hüllen von Sacher Würsteln.

… im Schanigarten sitzen, ein kaltes Getränk genießen, Hektik und Stress an sich vorüber ziehen lassen.

… Gewitterstimmung. Länger beobachtet man, wie sich Wolken aufzutürmen beginnen, ein Wolkenschirm wird immer dunkler, noch ist er weit weg, die Ruhe vor dem Sturm. Langsam setzt Wind ein, entferntes Grummeln ist zu hören. Alle, die schon länger hier leben, wissen, DAS kommt. Die Wolken kommen näher, über den Bergen vis a vis sieht man schon die Fallstreifen des Regens. Die letzten Sachen die nicht nass werden sollen, werden verräumt. Zwei Gärten weiter sitzen „die Neuen“ mit Gästen noch beim Grillen auf der Terrasse. Der Gastgeber verkündet: „Nein, nein, das ist da drüben, das zieht vorbei.“ Gleich darauf klatscht der erste große Tropfen ins Gras. Jetzt donnert es laut und deutlich näher, die Tropfen werden mehr – „ich glaub, wir gehen doch rein“. Und dann öffnen sich die Schleusen, das Gewitter entlädt seine volle, aufgestaute Energie. Alles rennet, rettet, flüchtet*, dort, zwei Gärten weiter.

… Erinnerungen an die „Omama im Apfelbaum“ und viele, viele unterm Apfelbaum gelesene Bücher.

… mit Sonne durchflutet heimzukommen, einen kalten Schlummertrunk zu genießen und sich nach der Hitze des Tages auf eine kühle Nacht zu freuen.

Schlaft gut!

*) Zitat aus „Das Lied von der Glocke“ von Friedrich Schiller

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