Frühlingserwachen

Mit dem Osterwochenende hat er sich schon angekündigt: der Frühling! Letzte Woche waren die Temperaturen – vor allem in der Früh – noch etwas durchwachsen, doch nun ist es wohl endlich wirklich so weit.

Der Frühling ist meine liebste Jahreszeit. Zu Beginn werde ich zwar noch von Frühjahrsmüdigkeit geplagt – die meiner Meinung nach nur deswegen entsteht, weil ich keinen Winterschlaf halten darf – doch dann überkommt mich Vitalität. Ich habe den Drang zu putzen und aufzuräumen, Neues zu erstehen und das Alte rauszuwerfen.

Noch stärker als das restliche Jahr zieht es mich in die Natur, ich will das frische Grün sehen und die ersten Blüten entdecken. Das ist auch die Zeit, wo man mich gerne im Wald hocken sieht (nein, nicht was ihr denkt), um Bärlauch zu pflücken, dann junge Brennnesseln, die ersten zarten Blätter vom Löwenzahn und von anderen Wildkräutern. Da kann ich dann nicht aufhören, die Gier überkommt mich. Ich komme dann meist mit soviel Gepflücktem heim, dass ich erst einmal gar nicht weiß, wohin damit und auch, wie ich schnell alles verarbeiten/haltbar machen kann, ohne dass es mir verwelkt.

Ich würde gerne sagen, dass mir das Aufstehen in der Früh viel leichter fällt, da es nun hell ist. Dem ist leider nicht so, 06. 30 Uhr ist 06.30 Uhr – wurscht ob hell oder dunkel. In den Öffis wirken die Leute rundum aber tatsächlich etwas munterer und agiler, als noch vor 2 Wochen.

Auch die Vögel sind in der Früh schon munter und agil, zwitschern und singen, dass es eine Freude ist. Nur das Gegurre der Tauben ist etwas nervig, obwohl mich die Männchen doch mit ihren Balz“tänzen“ zum Lächeln bringen. Da trippeln sie – sich im Kreis drehend – hinter den Weibchen nach, Gurren und Plustern und sie zeigt ihnen die kalte Schulter.

Mit einem Lächeln wünsche ich euch einen schönen Frühling! Genießt ihn!

 

3 Gedanken zu „Frühlingserwachen“

  1. Ein paar persönlich Anmerkungen:
    Zur Formulierung „.. und das Alte rauswerfen“ sollte sich „Jemand“ Gedanken machen und sich besonders anstrengen, Oder einfach den Frühling „durchtauchen“. S’wird schon wieder, s’passt schon. 😉
    Das weibliche Belächeln der „Balztänze“ ist unangebracht: Die Natur hat das nun mal so eingerichtet, und den Weibchen würd‘ ganz schön was fehlen, wenn es diese Tänzchen nicht gäbe. Aber man muss ja (als Weibchen) darauf achten, wer besonder schön balzt. Damit der Nachwuchs sicher auch den „besten“ Vater erhält. Von wegen „kalte Schulter“. Nachgeben ist eine Frage der Zeit, oder? Also macht weiter so ihr Täuberiche.Und ziert auch nicht so, ihr Tauben.
    Dann, schönen Frühling für beide.

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